Tippecanoe 1811 - Osprey

Tippecanoe 1811Im dem Vertrag von Greeneville aus dem Jahr 1795 wurden die Grenzen zwischen den Indianern und Siedlern festgelegt. Aus dem Versuch weißer Siedler in diese Gebiete vorzudringen, erwuchsen stetig Spannungen.  Bis1811 war die Anzahl von Siedlern bereits enorm  gewachsen und der Häuptling Tecumseh begann Verbündete um sich zu scharen.

Es war abzusehen, dass es zu einem Konflikt zwischen den durch Briten unterstützten Indianern und den Vereinigten Staaten kommen würde. Gouverneur  William Henry Harrison, 1841 sollte er der 9. US-Präsident werden,  zog mit seinen Soldaten gegen die durch Tecumseh versammelte indianische Konföderation aus.

Vor der Stadt Prophetstown trafen die beiden Armeen aufeinander. Obwohl weitere Verhandlungen stattfinden sollten, eskalierte die Lage und es kam  am 7. November 1811 zum Kampf.
Infolgedessen wurde das Hauptlager der Indianer vernichtet. Tecumseh ,  während der Schlacht unterwegs um weitere Unterstützung durch anderen Stämme zu suchen, wurde von seinem Bruder Tenskwatawa vertreten.

Tecumsehs versuch die Indianer zu vereinen erfuhr durch diese Niederlage einen schweren Rückschlag.
Mit zahlreichen Abbildungen und Karten, stellt der Autor John F. Winkler die Ereignisse von Tippecanoe sowie die Auswirkungen auf den Krieg von 1812 vor.
Das 287. Buch der Campaign- Reihevon Osprey ist ab Oktober 2015 erhältlich.

Napoleon am Rhein

Napoleon am RheinEtwa zwei Jahrzehnte herrschten die Franzosen am Rhein. Und in diesen wenigen Jahren haben sie eine Menge Spuren hinterlassen. Das Rheinland war nach ihrem Abzug nicht mehr das Gleiche. Die ökonomischen Verhältnisse hatten sich verändert. Napoleon nutzte die Wirkungskraft Aachens und Karl des Großen für seine Politik. Aber es gab auch Widerstand. Nicht nur Erwachsene traten gegen französische Soldaten an, auch Kinder sangen Spottlieder oder freche Kinderverse. Was bleib von Napoleon und den Franzosen am Rhein, nachdem der Einfluss Preußens immer größer wurde?

Einige Fragen versucht "Napoleon am Rhein" aus dem Greven Verlag Köln zu beantworten. Der Nachfolger des erfolgreichen und vergriffenen Sammelbandes "Frankreich am Rhein" konzentriert sich vor allem auf die Zeit Napoleons. Autoren aus den unterschiedlichsten Fachdisziplinen untersuchen die Auswirkungen und Neuerungen seiner Herrschaft im Rheinland und spüren den vielfältigen Erinnerungen an diese Zeit der Umwälzung nach.

Jürgen Wilhelm (Hg.)
Napoleon am Rhein
Wirkung und Erinnerung einer Epoche

Herausgegeben von Jürgen Wilhelm
in Zusammenarbeit mit Georg Mölich
und Alexander Schmalz

200 Seiten mit 40 farbigen
Abbildungen
Gebunden mit Schutzumschlag
Format 16,7 x 24 cm
978-3-7743-0497-0