Sehenswürdigkeiten

Deutschland - Kehlheim - Befreiungshalle

Auf dem Michelsberg, oberhalb der bayrischen Stadt Kelheim, steht die Befreiungshalle. König Ludwig I. von Bayern errichtete die Befreiungshalle im Andenken an die gewonnenen Schlachten gegen Napoleon während der Befreiungskriege. Der Bau wurde 1842 von Friedrich von Gärtner begonnen.

Auf Geheiß des Königs wurden die ursprünglichen Pläne durch Leo von Klenze verändert. Die feierliche Eröffnung fand am 18. Oktober 1863 statt, dem 50. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig.

Deutschland - Koblenz - Haus Metternich

In Koblenz wurde am 15. Mai 1773 Klemens Wenzel Fürst von Metternich geboren. 1794 muss seine Familie vor den französischen Truppen nach Wien fliehen. Das ist vielleicht der Grund, weshalb Metternich später als österreichischer Außenminister ein entschiedener Gegner von Napoleon Bonaparte wurde. In der Endphase der Befreiungskriege übernahm er die politisch-diplomatische Führung der Koalition und dominierte den „Wiener Kongress“ (1814/1815). Das Haus ist heute eine Jugendbegegnungsstätte, eine Plakette an der Hauswand erinnert an die Geburt des Fürsten von Metternich.

Deutschland - Koblenz - Kastorbrunnen

Der Kastorbrunnen steht auf den Vorplatz der Basilika St. Kastor in Koblenz. Der französische Präfekt ließ 1812 den Brunnen mit der Inschrift "An MDCCCXII/ Mémorable par la campagne contre les Russes/ Sous le préfectura de Jules Doazan." (Im Jahre 1812/ Denkmal für den Feldzug gegen die Russen/ Unter dem Präfekturat von Jules Doazan.) Der russische General St. Priest, ein gebürtiger Franzose,  ergänzte die Inschrift des Brunnens im Januar 1814: "Vu et approuvé par nous commandant/ russe de la ville de Coblentz/ le 1er janvier 1814."

Der Koblenzer Bürger und Verkehrsverein fügte 1982 ein erklärendes Hinweisschild vor dem Brunnen an:


ALS 1812 NAPOLEON GEGEN RUSSLAND ZOG, WURDE UNTER DEM FRANZÖSISCHEN
PRÄFEKTEN-KOBLENZ WAR DAMALS HAUPTSTADT DES FRANZÖSISCHEN DEPARTEME-
MENTS RHIN ET MOSELLE-DIESER BRUNNEN MIT DER INSCHRIFT ERRICHTET:
1812. ZUR ERINNERUNG AN DEN FELDZUG GEGEN DIE
RUSSEN UNTER DEM PRÄFEKTEN JULES DOUZANN
ALS AM NEUJAHRSTAG 1814 DIE SIEGREICHEN RUSSEN VOR DIESEM BRUNNEN
STANDEN, SCHRIEB DER RUSSISCHE KOMMANDANT DARUNTER:
GESEHEN UND GENEHMIGT DURCH UNS, DEN RUSSISCHEN
KOMMANDANTEN DER STADT KOBLENZ, 1. JANUAR 1814.
DEN BÜRGERN 1982: KOBLENZER BÜRGER UND VERKEHRSVEREIN E.V.

Deutschland - Leipzig - Völkerschlachtdenkmal

Das größte Denkmal Europas wurde in Gedenken an die Völkerschlacht von Leipzig vom 16. bis 19. Oktober 1813 errichtet. Das 91 Meter hohe Denkmal wurde nach Entwürfen des Berliner Architekten Bruno Schmitz erbaut. Die Grundsteinlegung erfolge am 18. Oktober 1898, die Einweihung fand 1913 statt. Unweit des Denkmals steht der Napoleonstein. Er wurde an der Stelle aufgestellt, an der Napoleon am 18. Oktober seinen Befehlsstand eingerichtet hatte. Das Denkmal litt in den letzten Jahren, wird aber gerade aufwändig restauriert und soll spätestens zur 200 Jahrfeier wieder glänzen. Besonders interessant ist der Bau auch für an der Freimaurerei interessierte Besucher, da sehr viele Hinweise auf die Freimaurerei in das Denkmal einflossen.